Spiel „Domino“, im Karton 20x12x4 cm
Das Dominospiel „Brahmin“ in einer Holzkiste scheint auf den ersten Blick so vertraut zu sein, aber tatsächlich haben Dominosteine eine wirklich faszinierende und sehr alte Geschichte.
Die Wurzeln des Dominospiels reichen bis nach China zurück: Dort tauchten erstmals Würfel in Form von Tellern auf. Auch der höchste Priesteradel Indiens, auch Brahmanen oder Brahmanen genannt, spielte Domino.
Im 18. Jahrhundert gelangte das Spiel nach Italien und nahm fast seine moderne Form an. Es wird angenommen, dass Domino seinen Namen von den schwarz-weißen Maskeradekostümen erhielt, und diese Kostüme entstanden aus der Kleidung der Dominikanermönche, die weiße Umhänge mit schwarzen Kapuzen trugen.
Einer anderen Version zufolge leitet sich der Name des Spiels von den Worten „Domino gracias“ ab, also „Lob des Herrn“: Dies waren die Worte des Mönchs, der das Spiel begann und den ersten Dominostein auslegte. Schließlich war es Mönchen verboten, Glücksspiele wie Karten und Würfel zu spielen, daher wurden sie im klösterlichen Umfeld durch Dominosteine ersetzt, die eng mit dem Würfelspiel verwandt sind: Bei genauem Hinsehen stellen die beiden Hälften eines Dominosteins eines davon dar die Kombinationen, die beim Werfen zweier Knochen entstehen.